Insa Lohmann
Freie Journalistin & Texterin

Getestet: Peter Pane


Aus „Hans im Glück“ ist Peter Pane geworden: Zwölf Filialen aus dem Norden wurden umgetauft, darunter auch das Restaurant am Bremer Weserpark. Was hat sich seitdem verändert und schmecken die Burger immer noch so gut wie vorher? Das will ich testen und mache mich auf den Weg ins „Nimmerland“.

 

Peter Pane_drinnen

 

Es ist brechend voll an diesem Freitagabend im Peter Pane – die Namensänderung hat dem Burgerladen also keinen Abbruch getan. Auch drinnen hat sich nicht viel verändert, es dominieren weiterhin Sitzbänke, viel Holz und die große Bar in der Mitte. Einzig die markanten Birkenbäume sind gewichen. Wir finden mit Glück noch einen Tisch, was an diesem Abend wirklich Rarität ist. Dafür schenkt uns die Kellnerin zunächst keine Aufmerksamkeit, die Karte gibt es erst auf Nachfrage.

 

Peter Pane_Burger

 

Bei der Speisekarte hält Peter Pane weiterhin am Konzept der vielfältigen Burgervarianten fest. Auch die fantasievollen Namen sind geblieben: Es locken Burger wie „Stolzer Gockel“, „Feenflügel“ oder „Rotbäckchen“. Als Vegetarierin freue ich mich besonders über die große Auswahl an fleischlosen Burgern, von denen insgesamt acht auf der Karte stehen – sogar vier vegane Burger gibt es bei Peter Pane. Ich entscheide mich für den Burger „Leichtes Mädl“ in der Briochebrot-Variante, der mit einem Maisbratling, Mango-Chili-Chutney und jungem Spinat kommt. Dazu ordere ich klassische Pommes, die perfekt knusprig sind. Das Mango-Chili-Chutney ist wie erwartet leicht scharf und verdammt lecker. Auf dem Tisch stehen zum Würzen neben dem Tomatenketchup drei weitere Saucen, die „Federleicht“, „Fruchtspiel“ und „Rauchzeichen“ heißen. Peter Pane zieht das Konzept seines Protagonisten konsequent durch: So kann man sogar in den WCs noch der Geschichte des Jungen lauschen, der nie erwachsen wird.

Die Kellnerin, die uns verabschiedet, ist besonders herzlich und erkundigt sich, wie es uns gefallen hat. Schade, dass wir am Anfang nicht so viel Glück hatten.

Fazit: Für Burgerfans ist Peter Pane im Bremer Weserpark auch nach dem Namenswechsel eine gute Adresse: Das Restaurant kombiniert gekonnt kreatives Fastfood mit gemütlichem Ambiente und hat mit seiner neuen Hauptfigur nichts an Charme eingebüßt.

 

Peter Pane, Bremen Weserpark, Hans-Bredow-Straße 19, 28307 Bremen, Telefon: 0421/ 40 970 967, Öffnungszeiten: Mo-Sa ab 10 Uhr, So ab 12 Uhr, www.peterpane.de/restaurants/bremen-weserpark

 

Peter Pane_Saucen

Insa Lohmann

Insa Lohmann

Gebürtige Bremerin. Echtes Neustadts-Kind. Leidenschaftliche Gastro-Redakteurin. Liebt Weinschorle, italienische Küche und vegetarische Burger.

2 Comments

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    Erhard Behnke 28. Januar 2017 at 22:28

    Hallo,
    leider kann ich hier keinen sonderlich guten Kommentar hinzufügen. Waren heute erstmalig in dem Burgerladen. Das Ambiente war recht laut (der Laden war voll), die Bedienung nett und erklärte uns die Speisen.
    Das Essen kam recht spät erst 35 Minuten nach Aufnahme de Bestellung. Das gewählte Black Angus war sehr durch und demnach zäh. Leider wurde nicht gefragt, how do you want it to get cooked? Der Bund war recht knusprig, was nicht gerade das Essvergnügen steigerte. Der Salat war welk, obwohl der Gastgeber mit „immer frischer Ware“ wirbt.
    Zu alle dem bekam die Bedienung natürlich das ernüchternde Feedback und bedankte sich artig. Jedoch sah man sich nicht geneigt, den Gästen etwas zum Ausgleich anzubieten.
    Somit waren wir heute das erste und das letzte Mal in dieser Lokalität. Darüber hinaus finden wir das Preis-/Leistungsverhältnis nicht ausgewogen. Für einen Burger inkl. kleinem Salata 13,80€ zu verlangen ist deutlich zu teuer, zumal er denn auch nichts Aussergewöhnliches (ausser s.o.) hervorbrachte.

    Gruss
    Erhard Behnke

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      Hallo Erhard, schade, dass Ihre Erfahrung so negativ ausgefallen ist. Für gutes Steak kann ich das Q1 empfehlen in der Innenstadt. Liebe Grüße, Insa

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